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Klasse: INSEKTEN = Insecta = Kerbtiere, charakteristisch sind 6 Beine und festes Aussenskelett (meist Chitin)
Viele der wirbellosen Tieren spielen im Haushalt der Natur eine grosse Rolle, sei es in Bestäubung von Pflanzen, Abbau von totem Pflanzen- oder Tiermaterial, das so wiederum als Nährstoff für Pflanzen dient. Auch Insekten selber spielen als Jäger und Gejagte eine wichtige Rolle in der Nahrungskette.
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Ordnung: Libellen (Odonata). Die Larven leben und jagen im Wasser, die ausgewachsenen Tiere ums Wasser. Sie gehören zu den Insekten mit unvollständiger Verwandlung (hemimetabole Insekten), ein Puppenstadium fehlt also.
Violetter Sonnenzeiger (Trithemis annulata) eine der verschiedenen Libellenarten. Familie: Segel- oder Kurzlibellen (Libellulidae)
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Ordnung: Fangschrecken (Mantoptera oder Mantodea), Familie: Hymenopodidae. Art: Pseudocreobotra wahlbergi. Gut getarnt sitzen sie auf Blumen und fangen mit den Fangbeinen andere Insekten.
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Ordnung Termiten (Isoptera) gehören sicherlich zu den interessantesten sozialen Insekten. Am nächsten verwandt mit den Schaben, bilden sie je nach Art verschiedene Bauten. Der Bau unten zeigt deutlich die Bauaktivität mit von unten heraufgetragener, von der letzten Regenzeit noch feuchter Erde. Das Klima in einem Termitenbau ist durch ein ausgeklügeltes Ventilationssystem immer konstant gehalten. Sie verwerten riesige Mengen an pflanzlichen Materialien.
Vergleichen Sie die Höhe des Termitenhügels mit der Ziege daneben und Sie werden erstaunt sein, welche Konstruktion diese kleinen Insekten zustande bringen.
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Ordnung: Gespenstschrecken (Phasmida) Familie: Stabschrecken (Phasmatidae)
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Ordnung Orthoptera, Unterordnung Langfühlerschrecken (Ensifera). Grillen (Familie Gryllidae) unterhielten uns in Nakuru nach Sonnenuntergang mit einem ohrenbetäubenden Gesang. Männchen graben ihre eigenen Löcher, die auch den Schall verstärken.
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Ordnung Orthoptera) Unterordnung: Caelifera - Kurzfühlerschrecken Familie: Acrididae - Feldheuschrecken Oedipoda sp. Oedlandschrecke
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Truxalis sp. Nasenschrecke
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Eine weitere Art von Kurzfühlerschrecken - Caelifera (Bild von Nairobi)
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Ordnung: Pflanzensauger - Homiptera, Unterordnung: Homoptera, Familie: Flatiden (Flatidae). Die Larven (links) werden von Wachsabscheidungen gedeckt. Die erwachsenen Tiere sitzen gut getarnt auf Pflanzen und saugen den Saft. Beide Stadien kommen in grossen Gruppen vor.
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Ordnung Käfer (Coleoptera) Unterordnung: Polyphaga Ueberfamilie: Scaraboidea - Blatthornkäfer Familie: Scarabaeidae - Mai-, Rosen-, Dung - und Mistkäfer Einige Gattungen unter den Scarabaeidae sind als Pillendreher berühmt geworden. Jedenfalls sind sie alle sehr wichtig, da sie die Unmengen an Dung, die Pflanzenfresser hinterlassen, unter den Boden schaffen, wo ein Teil davon ihnen oder deren Larven als Futter dient, ein anderer Teil Dünger wird.
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Ordnung Fliegen, aber auch Mücken ( Diptera - Zweiflügler) Unterordnung: Brachycera - Fliegen Familie: Calliphoridae - Schmeissfliegen
Oft eng mit dem Menschen vergesellschaftet leben die relativ grossen und oft metallisch gefärbten Schmeissfliegen. Ueberall, wo sich eiweissreiche Stoffe zersetzen, finden sie sich nach kurzer Zeit ein, um ihre Eier abzulegen. Hier an einem Paviandung.
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Bereits eine riesige Anzahl an Schmeissfliegen-Larven ist an dem 3 Tage alten Giraffenkadaver geschlüpft und fressen.
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Ordnung Hautflügler (Hymenoptera) Unterordnung Pflanzenwespen (Symphyta) Familie Echte Bienen (Apidae) Unterfamilie Holzbienenverwandte (Xylocopinae) Holzbiene
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Ordnung Hautflügler (Hymenoptera) Unterordnung Pflanzenwespen (Symphyta) Familie Faltenwespen (Vespidae) Unterfamilie Echte Wespen (Vespinae) Gattung Papierwespen (Polistes)
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Ameisen sind ebenfalls in der Ordnung der Hautflügler, Überfamilie Ameisenartige (Fromicoidea), Familie Ameisen (Formicidae, Unterfamilie Knotenameisen (Myrmicinae)
Flötenakazien (Acacia drepanolobium) sind niedrige Büsche im Grossen Grabenbruch. Bläst der Wind in die Löcher der für Ameisen ausgebildeten Gallen, so produzieren sie einen Pfeifton, was ihnen den Namen gab.
Diese aufgeschwollenen Dornen der Akazie bilden Schutz und Brutstätte für Akazien-Ameisen der Gattungen Crematogaster und Tetraponera. Dies ist noch nicht genug, die Akazie produziert auch Nahrung in Form eines zuckerhaltigen Saftes und nahrungsreichen Snacks. Als Gegenleistung verteidigen die Ameisen die Akazie gegen andere Insekten und Pflanzenfresser durch Beissen und verprühen eines unangenehmen Duftes. Diese Zusammenarbeit wird Myrmecophily genannt und existiert in der neuen und der alten Welt.
Spinnen und Raubkäfer wiederum ernähren sich von den Ameisen.
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Sicherlich haben einige schon den Namen Treiber- oder Wanderameisen (Familie Ecitoninae, Gattung Dorylus) gehört. Dies sind sie beim Umzug in eine neue Behausung. Meist unternehmen nur die “Aussendienstameisen” Streifzüge, um Nahrung zu beschaffen. Von den Einheimischen werden sie “Siafu” genannt. Sie sind gefürchtet, denn die grössten Arbeiterinnen können mit ihren scharfen Kiefern auch grössere Tiere zerteilen. Steht man ihnen zu nahe, dann krabbeln sie überall hoch und zwicken unangenehm. Die flugfähigen Männchen “Wurstfliege” genannt, werden bis 2.5 cm lang und nach Regen öfters angetroffen, denn sie folgen künstlichem Licht.
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Ordnung Schmetterlinge (Lepidoptera - Schuppenflügler oder Schmetterlinge), Unterordnung Glossata (Schmetterlinge und Motten mit Saugrüssel). Als Raupen können sie v. a. in Monokulturen Schaden anrichten. Ansonsten halten sie Pflanzen unter Kontrolle und dienen anderen Insekten, Vögeln oder auch Säugetieren als Nahrung. Schmetterlinge und Motten bestäuben Blüten. Familie Nymphanidae.
Schillerfalter (Apatura sp.)
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Ostafrika hat eine riesige Artenvielfalt an Schmetterlingen. Etliche kommen nur in kleinen Verbreitungsgebieten vor. Weitere Forschungen werden weitere Arten identifizieren.
Schwalbenschwanzart (Charaxes brutus) saugt an der Frucht eines Leberwurstbaumes.
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Der Totenkopf-Falter (Acheronita sp.) gehört in die Familie der Schwärmer (Sphingidae) innerhalb der Unterordnung Glossata.
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Bevor Schmetterlinge und Schwärmer rumfliegen können, müssen sie erst das Raupenstadium sicher überstehen, sich verpuppen und auf die nächste günstige Saison warten. Die Formen und Farben sind ebenso vielfältig wie bei den Schmetterlingen/Schwärmern.
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