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Kenia und Tansania bieten mit ihren sehr unterschiedlichen Habitaten, die sich von der Meeresküste über Savanne, Halbwüste, Bergwälder, Süsswasser- und Sodaseen, Flüssen, Gletschern bis hin zum Regenwald erstrecken, Lebensraum für mehr als 1'200 Vogelarten, wovon ca.100 Zugvögel sind. Von vielen kleinen, unscheinbaren, braunen Vögelchen über viele auffällige, farbenprächtige Vögel bis hin zu den majestätischen Geiern und Adlern sind alle vertreten. Die Parks und Schutzgebiete weisen zwischen 300 bis mehr als 550 registrierte Vogelarten auf. Für Ornithologen ist Ostafrika ein Paradies! Doch werden oft auch Nicht-Vogelkundler von der Schönheit etlicher Vogelarten beeindruckt.
Die Bilder sind in der Reihenfolge, wie sie in den meisten Büchern gelistet sind. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, gibt aber einen Eindruck von der Artenvielfalt.
Fotos von Elvira und Kunden, wo Name erwähnt.
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Palmgeier (Gypohierax angolensis) sucht das Flussgebiet nach Futter ab. Verbreitung: Küste, Tiefländer. Oft zu sehen in Samburu. Foto von Charly Grimm
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Der kleinste Geier ist der Kappengeier (Necrosyrtes monachus pileatus). Mit seinem pinzettenähnlichen Schnabel pickt er die kleinsten Fleischreste von Skeletten. Den Vortritt und die gröbere Arbeit muss er den grösseren Arten überlassen. Weitverbreitet.
Raubadler (Aquila rapax) gesellen sich ebenfalls gerne dazu, wenn es einen Kadaver hat.
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Sperbergeier (Gyps r. rueppellii). Weitverbreitet. Nistet an Felsklippen; zahlreich im Hell’s Gate Nationalpark.
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Weissrückengeier links (Gyps africanus). Weitverbreitet. Meist am selben Riss wie Sperbergeier. Brütet auf Bäumen.
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Ohrengeier (Torgos t. tracheliotus) sind die grössten und erstaunlicherweise die scheuesten. Weitverbreitet.
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Verschiedene Geierarten an einem toten Zebra.
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Mäusebussard (Buteo buteo vulpinus). Wintergast, Oktober, November und März. Er zieht riesige Distanzen.
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Augurbussarde (Buteo a. augur) kommen in der hellen und dunklen Variante vor. Typisch ist der orange Schwanz und die weisse Brust, die von weitem zu erkennen ist.
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Steppenadler (Aquila nipalensis orientalis) sieht dem Raubadler (Aquila rapax) zum Verwechseln ähnlich. Die gelbe Schnabelhautreicht beim Steppenadler bis hinters Auge. In seiner Sommerheimat in Asien jagt er Lemminge, in Afrika Nager und Flamingos.
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Wahlbergs- oder Silberadler (Aquila wahlbergi) ist der kleinste der braunen Adler. Er zieht innerhalb Afrika’s. Im September begegneten uns im Tsavo Gebiet einige Exemplare.
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Kronenadler (Stephanoaetus coronatus). Selten in Wäldern.Bild aufgenommen in den Aberdares.
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Brauner Schlangenadler (Circaetus cinereus). Weitverbreitet.
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Schwarzbrustschlangenadler (Circaetus cinereus). Sie haben die stechendsden Augen unter den Adlern und sind auf Schlangen spezialisiert. Weitverbreitet.
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Der grösste Adler ist der Kampfadler (Polematus bellicosus). Ausgewachsenes Tier mit gepunkteter Brust und Bauch mit Helmperlhuhn-Fang. Weitverbreitet.
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Gaukler (Terathopius ecaudatus). Weitverbreitet.
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Schreiseeadler (Haliaeetus vocifer), die Fische, sowohl auch Flamingos fressen, haben immer noch gute Bestände. (Foto Charly Grimm)
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Selten anzutreffen sind die Afrikanischen Habichtsadler (Hieraaetus spilogaster). Durch eine lärmende Schar Helmperlhühner wurden wir auf die beiden aufmerksam gemacht.
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Weissbürzelsinghabichte (Melierax poliopterus) sind häufig in Savannen anzutreffen.
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Gabarhabicht (Micronisus gabar aequatorius). Weitverbreitet in Buschland.
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Europäische Rohrweihen (Circus a. aeruginosus) sind Wintergäste.
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Schwarzschulter Gleitaar (Elanus c. caeruleus). Weitverbreitet.
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Afrikanische Höhlenweihe (Polyboroides t.typus) versucht junge Vögel aus einer Erdhöhle herauszuziehen.Weitverbreitet.
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Schopfadler (Lophaetus occipitalis). Weitverbreitet.
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Steppenfalke (Falco rupicoloides arthuri). Zentral- und Südkenia, Nordtansania.
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Das Verbreitungsgebiet des Halsbandzwergfalken (Polihierax semitorquatus castanonotus) deckt sich mit demjenigen des Starwebers, dessen verlassene Nester er zum Brüten benutzt.
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Graufalke (Falco ardosiacus). Masai Mara, Western Kenia, Serengeti bis südlichers Tansania und noch weiter südlich.
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Der Rötelfalke (Falco naumanni) ist ein Zugvogel aus Südeuropa (Griechenland, Spanien usw.). Der Insektenfresser bildet z.B. in der Serengeti lockere Schwärme.
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Milch- oder Blassuhu (Bubo lacteus) ist die grösste Eule in Ostafrika. Sie ist gerade daran, ein Perlhuhn zu verspeisen (Federn in seinen Fängen). Weitverbreitet.
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Fleckenuhu (Bubo africanus). Weitverbreitet. Foto von Sammy Ndirangu.
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Diese Unterart der Kapeule (Bubo capensis mackinderi) kommt im Mount Kenia Gebiet vor. Glücklicherweise schützen einige Landbesitzer deren Brutplätze. Diese wurde nahe der Sandai Ranch aufgenommen. Foto von Sammy Ndirangu
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