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Überordnung Fasthuftiere (Paenungulata), Ordnung Rüsseltiere (Proboscidea), Familie Elefanten (Elephantidae)
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Elefanten (Loxodonta africana) gehören immer wieder zu den Attraktionen eines Parks. Elefanten werden von einer erfahrenen Leitkuh angeführt. Die meisten Weibchen in der Gruppe sind mit ihr verwandt. Bullen halten sich etwas abseits. Der stärkste und sexuell aktivste (Musth) Bulle wird die Chance bekommen, sich mit dem aufnahmefähigen Weibchen zu paaren. Dort wo keine Elefanten mehr vorkommen, wuchern Akazienbüsche derart, dass ein Passieren dazwischen kaum mehr möglich ist. Sie halten also die Savanne offen, was Gras- und Blätterfressern zugute kommt. Ist der Fluss ausgetrocknet, so graben sie Löcher, um an das Grundwasser ranzukommen, auch dies hilft anderen Tieren. Einige Pflanzen, wie zB. Die Fächer- und Doumpalmen sind darauf angewiesen, dass ihre Früchte den Elefantendarm passieren, um danach zu keimen.
Elefantenfamilie im Ewaso Nyiro Fluss Samburu/Buffalo Springs Reservate Foto Charly Grimm
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Ein ausgewachsener Elefant verbringt 16 Stunden pro Tag mit Fressen. Dabei nimmt er bis zu 140 kg Nahrung auf, wovon aber in den total 37 m langen Därmen nur 40 % verdaut werden. Unverdaute Pflanzenreste kommen verschiedenen Vogelarten, Mistkäfern und anderen zugute. Die langen, spitzen Dornen von Akazienbäumen scheinen ihnen nichts auszumachen.
Foto Charly Grimm
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Wasser bedeutet Leben..... Elefanten hängen von täglichem Wasser ab und ziehen weite Strecken, um dieses kostbare Nass zu erreichen. Die alten Kühe kennen die Orte, wo auch in Trockenzeiten Wasser zu finden ist. Sie graben auch danach und helfen somit anderen Tieren an Wasser zu kommen, die selber nicht graben können.Ein Elefantenbulle trinkt bis zu 227 Liter Wasser pro Tag und 98 Liter pro Mal. Der Rüssel fasst ca. 12 Liter auf einmal.
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Elefanten werden von verschiedensten Aussenparasiten heimgesucht.
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Ein Schlammbad gefolgt von Scheuern an einem Stein oder Baum und Bewerfen mit Sand oder Erde beseitigt wenigstens einen Teil davon.
Amboselis Sumpfgebiet ist ideal für das Vollschlammbad.
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Elefanten benötigen Mineralien und graben danach, wobei sie gut sichtbare Spuren hinterlassen.
Links in den Aberdares, oben in der Kitum Höhle am Mt. Elgon.
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Neugierig und sicher unter Mutters Bauch schaut uns das einige Monate alte Elefäntchen an. Elefanten tragen 22 Monate. Das Junge wiegt bei der Geburt 90 – 100 kg. Eine Elefantenherde besteht aus meist verwandten Kühen, angeführt von einer erfahrenen Leitkuh. Bullen halten sich abseits und gesellen sich zur Herde, wenn eine Kuh in Hitze kommt.
Elefanten sind die einzigen Säugetiere nebst Affen, bei denen sich die Milchdrüsen zwischen den Vorderbeinen (Armen) befinden.
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Die Lebenserwartung der Elefanten hängt von deren Zähnen ab und liegt zwischen 60 und 70 Jahren. 6 Zähne in jedem Kiefer wachsen nacheinander von hinten nach vorne. Sind die letzten abgenutzt, verhungert der Elefant. An der Eindellung auf der Vorderseite des Schädels sind die vielen Muskeln des Rüssels befestigt. Der Schädelknochen ist porös, um das Gewicht zu reduzieren.
Neueste DNA Vergleiche haben belegt, dass 2 Elefantenarten in Afrika vorkommen.
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Überordnung Fasthuftiere (Paenungulata), Ordnung Schliefer (Hyracoidea), Familie Schliefer (Provaviidae)
Schliefer sind mit den Seekühen zusammen die nächsten Verwandten der Elefanten. Gemeinsamkeiten zwischen Elefanten und Schliefern, Zitzen zwischen Vorderbeinen (bei Schliefern sind 2 der 3 Zitzenpaaren vorne), Bau der Füsse und nach vorne wachsende Schneidezähne.
Klippschliefer (Procavia johnstoni) leben in grossen Gruppen in Steinhöhlen, deren Eingänge zu klein für Leoparden sind. Beim Fressen sind sie ständig auf der Hut und Wachposten warnen mit Schreien vor Fressfeinden, wie Leoparden, Caracal, Pythonschlangen, Kobras und grossen Adlern. Die weichen Fusssohlen erlauben einen festen Tritt auf den Felsen. Wenn sie aufgeregt sind, sträuben sich die weissen Haare auf dem Rücken und legen eine Duftdrüse frei.
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Die Jungen werden nach einer Tragzeit von 225 Tagen bereits sehr selbständig geboren. Bald nach der Geburt nehmen sie bereits pflanzliche Nahrung nebst der Muttermilch zu sich. Die Zähne wachsen ständig nach und sind bei älteren Tiere von aussen sichtbar.
Weitverbreitet.
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