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Huftiere im Hell’s Gate 

Fotos von Elvira, aufgenommen auf Safaris

Ungulates in Hell’s Gate

Pictures taken by Elvira on safaris

Im Hell’s Gate Nationalpark profitieren Huftiere von dem Nichtvorhandensein der Löwen. Ganz, ganz selten verrirrt sich ein Löwenrudel in den Park. Hyänen, Leoparden und Geparden kommen vor, doch sind sie äusserst selten anzutreffen. Da Hell’s Gate keine natürlichen Wasserstellen hat, wurden künstliche angelegt, um den Tieren ein Auskommen zu bieten und sie im Park zu halten. Ausserhalb können sie mit Farmern kollidieren.

In Hell’s Gate national park hoofed animals profit from the absence of lions. Very rarely a pride passes through the park, but do not stay for long. Hyenas, leopards and cheetahs are present, but very hard to see. Since Hell’s Gate does not have natural surface water, artificial water places were built to keep animals inside the park. Outside of the protected area they may collide with farmers.  

Mittelgrosse Herden afrikanischer Büffel (Syncerus caffer) halten sich in dem kleinen Park auf. Medium sized herds of African Buffaloes (Syncerus caffer) roam in this small park.

 

Steppenzebras (Equus burchellii) sind häufig im Hell’s Gate NP. Hier an einer der angelegten Wasserstellen und Fohlen beim Trinken.  

Plain zebras (Equus burchellii) are many in Hell’s Gate NP. On the picture drinking at one of the water places.

 

 

 

 

  Maasai Giraffen (Giraffa camelopardalis tippelkirchi) mit ihrem unregelmässigen Muster sind die hier vorkommende Unterart.

Sie fressen Blätter von den verschiedenen Büschen.

Jede Giraffe hat ihr individuelles Muster und sind so voneinander zu unterscheiden. Männchen werden mit zunehmendem Alter dunkler. 

Maasai giraffe (Giraffa camelopardalis tippelkirchi) have a very irregular pattern and are the subspecies of Hell’s Gate.  
They feed on leaves from different bushes.  
Each giraffe has its individual pattern and can so be identified. Older bulls become darker. 

 

Elenantilopen (Taurotragus (Tragelaphus) oryx) sind mit bis zu 900 kg die grössten Antilopen. Im Hell’s Gate sind sie etwas weniger scheu als in den grösseren Parks und die teils grossen Gruppen können gut beobachtet werden.

Eland antelopes (Taurotragus (Tragelaphus) oryx) are the biggest antelopes weighing up to 900 kg. In Hell’s Gate they are a bit less shy than in the bigger parks and sometimes big groups can be well observed.

 

 

 

 

 

 

Kongonis oder Kuhantilopen (Alcelaphus buselaphus cokii) wird die in Kenia und Tansania vorkommende Unterart genannt. Die Bullen sind territorial und verteigigen sie vehement gegen Nebenbuhler. Die Kühe ziehen in Herden und paaren sich mit dem Bullen, in dessen Territorium sie sich zum Zeitpunkt der Aufnahmefähigkeit befinden. Die Frischgeborenen verstecken sich die ersten 2 Wochen und kommen nur zum Milchtrinken hervor, bevor sie sich mit der Mutter zur Herde gesellen.  

Kongoni (Alcelaphus buselaphus cokii) is the subspecies of Kenya and Tanzania called. Bulls defend their territories strongly against other bulls. Cows and their calves move in herds. Cows mate with the bull in whose territory they are by the time of their fertile days. The fresh born hides for the first 2 weeks only to leave its cover to drink, before they join the herd with the mother.  

 

Damara Dikdik (Madoqua kirkii) sind an ihren weiss umrandeten Augen erkennbar. Diese kleinen Antilopen besetzen Paarweise kleine Territorien.

Damara or Kirk’s Dik-dik (Madoqua kirkii) have white-ringed eyes. They occupy a small territory in pairs.

 

 

Warzenschweine (Phacocoerus africanus / aethiopicus). Links halbwüchsige an einem Wasserloch. Unten eine Warzenschweinfamilie.    
Eine Sau gebärt 2 – 5 (selten 6 – 8) hilflose kleine Schweinchen in einem Erdbau. 6 – 7 Wochen bleiben die Kleinen versteckt, bevor sie sich langsam an die Oberfläche wagen und stetig immer weitere Exkursionen unternehmen.
 

Warthogs (Phacocoerus africanus / aethiopicus). Left juveniles at a water hole. Below a family.  
Sows give birth to  2 – 5 (rarely 6 – 8) hairless piglets in a burrow. The piglets remain the first  6 – 7 weeks inside before they start coming to the surface and undertake slowly longer excursions.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klippschliefer (Procavia syriacus) sind mit den Seekühen zusammen die nächsten Verwandten der Elefanten. Sie leben in grossen Gruppen in Steinhöhlen, deren Eingänge zu klein für Leoparden sind. Beim Fressen sind sie ständig auf der Hut und Wachposten warnen mit Schreien vor Fressfeinden, wie Leoparden, Pythonschlangen und grossen Adlern. Die Jungen werden nach einer Tragzeit von 225 Tagen bereits sehr selbständig geboren. Bald nach der Geburt nehmen sie bereits pflanzliche Nahrung nebst der Muttermilch zu sich. Die Zähne wachsen ständig nach und sind bei älteren Tiere von aussen sichtbar. Die weichen Fussohlen erlauben einen festen Tritt auf den Felsen. Wenn sie aufgeregt sind, sträuben sich die weissen Haare auf dem Rücken und legen eine Duftdrüse frei.  

Rockhyraxes (Procavia sp.) are together with dugongs the closest relatives of elephants. They live in large groups in rocky areas. The entrances are smaller as the leopards size, so it can not get in. While feeding they are always alert and utter shrill barks and whistles when danger approaches. Leopard, python snakes and large eagles feed on them. After 225 days gestation already big and well developped young are born. Beside milk they take plants very soon. The teeth grow constantly and are visible in older animals. The soft feet soles allow a firm grip on rocks. They erect white hair on the back when excited exposing a gland.  

 

 

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