Bush Trucker Tours
Für alle Ihre Safariträume.....

home

Safaris Parks Kenia Parks Tansania über uns Küste
English

For all your safari dreams....

home Safaris Parks Kenya Parks Tanzania about us Coast

Kundenbericht

 

Mount Elgon Cross-over von Kenia nach Uganda, Dezember 2005

Liebe Elvira,

sorry für die Verspätung, der alltag hat mich wieder.

Also nun los:
Hinflug am Nachmittag von München über kairo nach Nairobi. In kairo nur 2 Stunden Aufenthalt, insgesamt eine relaxte Hinreise ohne verspätungen etc. Nächsten tag hab nettes Früstück und interessantes über kenia erfahren. Elvira war der Ärger über eine kleine Panne anzumerken. Aber ich hatte es schon vergessen, und war froh was aus erster hand zu erfahren, auch wie das mit dem Unternehmen Bushtrucker so läuft. Harte Arbeit auch da.

Der Tag war dann schnell herum , nochmal die Sachen kontrolliert, die Spannung stieg, daß es nun wirklich losging. In den guten Hotels kann man mit Kreditkarte bezahlen, um die Einheimische Währung zu sparen.

Mit dem Luxus, allein einen fahrer zu haben (Plan wurde um einen tag geändert) gings nächsten Tag zum Lake Nakuru, wo viel Zeit war, alles ausgiebig anzusehen. Verwundert haben mich die recht vielen verendeten Flamingos am Ufer. Büffel waren auch in Ufernähe, und tatsächlich war es dann nötig, ins schützende Auto zu kommen. Beeindruckend waren auch die Giraffen.
  
Die übernachtung im Mbweha-Camp war perfekt (nur zu empfehlen), am Feuer bei einem Bier konnte ich den tag revue-passieren.

Der folgende Tag brachte dann etwas Autofahrt zum Lake Baringo, unterwegs am Äquator Rast gemacht (keine Äquatortaufe) und schon die kommende Berglandschaft bewundert. In der Lodge hab ich dann auch die Hauser-Gruppe getroffen. War erleichtert, wieder die deutsche Sprache zu hören. Dann gabs noch den Boots-Trip mit Fischadlern und Krokodilen. Interessant war auch die Inselbesichtigung mit dem dort lebenden Clan.

Am anderen Tag dann lange Autofahrt durchs Rift-Valley , vorbei an bunten Markttreiben in Eldoret, Kitale bis an die Grenze nach Uganda. Einreisestempel geholt, ein Visa mußte noch ausgestellt werden. Unsere Begleitmannschaft hat aufkommende Probleme mit den Grenzbeamten rutiniert gemanagt, es hat nicht lange gedauert,
bis die Formalitäten erledigt waren und sich der Mt. Elgon auf dem Weg ins Camp kurz von Wolken befreite. Ankunft in Kapkuro Bandas dann schon im Dunkeln.

Nächsten Tag bis Mittag im Nationalpark verbracht, einige colobus monkeys gesehen, Kitum cave (waren Tiere im hinteren dunklen Teil drin, aufpassen!). Nachmittag gings dann Richtung Koitobos, am Zeltcamp dann Ranger und Träger getroffen. Schade, daß dieser Tag im prinzip im Auto zurückgelegt wurde. Ich hätte es schön gefunden,
bis zum Zeltkamp zu trekken durch die verschiedenen vegetationszonen. Aber dazu wäre ein Zusatztag nötig gewesen. Wäre aber sicher ganz gut. Der Guide sollte mit uns am nächsten tag zum nächsten Camp (3500m)gehen, den Koch und den Fahrer sollten wir dann beim abstieg am fuße des Mt. Elgon in Uganda wieder treffen.

Am folgenden Tag gabs dann einen langen Marsch hoch an den kraterrand ca. 4000m hoch (Koitoboss) und dann hinein in den krater (3600m). Der tag war wettermäßig außergewöhnlich schön, nur Sonne. Im Krater ging kein Wind und so wurden die beissende Sonne und die hitze zu zusätzlichen Belastungen. Im Krater ist dann die grenze zw. Kenia/Uganda an einem Flüsschen. Dort warteten schon die ugandaschen träger zur Übergabe des gepäcks. Ich habe mir erstmal einen schattigen platz gesucht und dann gabs einen längeren Halt, weil der Guide noch nicht da war. Es gab Probleme mit einer Reisenden aus der hauser gruppe, die sehr langsam war und vile fotos machen wollte (komplette Fotoausrüstung, getragen durch einen zusätzlichen träger) und den Zeitplan etwas durcheinander brachte. Bei der übergabe sollte der guide aber dabeisein. Vielleicht wäre ein Hilfsguide zusätzlich gut gewesen, sodaß Probleme besser zu lösen sind. Es könnte ja mal einer Höhenkrank o.ä. werden und dann wären zwei Leute besser. Meist zerteilt sich die gruppe dann ja auch beim laufen, weil jeder sein Tempo hat und auch haben sollte. Es ging durch den Kater dann weiter mit ugandaischen Rangern und Trägern. Der höchste der vielen kuppen auf dem Kraterrand war jetzt zu sehen, der Wagagai, der also morgen bezwungen werden sollte.
An diesem Tag waren es dann wohl 25km zu Fuße, zum Schluß wieder auf den kraterrand und noch hinab auf 3500m ins camp. Komfortabel, sich in  die Zelte im Mude fallen zu lassen und einen Tee zu trinken. Am Abend ging es einigen zumindest nicht mehr ganz so gut, durch die anstrengungen und die höhe vielleicht. Auch deshalb ein zweiter Guide, der sich die leute etwas anschaut bezüglich ihrer verfassung und ein entsprechendes tempo vorgibt, pausen etc. Aber das Camp auf 3500m zu machen und nicht z.B. am Kraterrand (geht vielleicht auch nicht), ist eine gute sache, um sich besser zu aklimatisieren (zumindest für die, die nicht ganz so top fit sind)

Am nächsten Tag habe ich mir die eine frau geschnappt, und habe ihnen gesagt, sie sollten hinter mir her laufen. Ich war mir sicher, daß sie es mit einem vernünftigem tempo ohne jegliche probleme schaffen würden. Das tempo ist fast alles. Habe es am Kilimanjaro das erste mal hautnah mitbekommen und auch später. Und so ging es dann los, ich vorneweg, der Guide danz hinten. Einige andere sind uns aber vorrausgegangen, da es für sie zu langsam war, aber ich glaube, unser tempo war gut und es gab wirklich dann keine Schwierigkeiten bis hoch. Nach 6 stunden war es geschafft, der Wagagai (4321m) in den Wolken war erklommen. Nach ausgiebiger Rast und dem Lunch rissen die Wolken dann teilweise auf, und der Jackson peak war zu sehen. Relaxt ging es dann nach unten, ich wollte erst noch auf den Jackson peak, aber habe es dann verworfen, da die sonne wieder sehr kräftig wurde.

Der folgende tag brachte dann den interessanten Abstieg, 1900m nach unten bin ich auch noch nicht in einem Stück gelaufen. Durch die verschiedenen Vegetationszonen bis in den Regenwald durch die wolken. Dort ist es ziemlich rutschig, daß Stöcke wirklich von Vorteil sind. Einige hatten keine. Dann endete der nationalpark und es begann gleich die Besiedlung mit Landwirtschaft und Viehzucht. Zwischen
Feldern (Zwiebeln, Bohnen, Kaffee, Bananen, .....) ging es einen steinigen Weg nach unten. Nun wurde es auch wieder richtig feucht-heiß. Unten hieß es dann Abschied von den trägern nehmen und die beiden fahrer und der Koch, die uns auf dem Hochmarsch verlassen hatten,
empfingen uns. Dann gings noch nach Mbale in ein gutes Hotel, wo bei leckerem Fisch und Bier der Tag ausklang. Bezahlen ist da so eine sache, es geht am besten mit ugandaischen Shilling, auch mit dollar, aber da kommt man schlechter, oder notfalls mit den restlichen kenianischen Geld.

Der Nächste tag war mein letzter. Es ging mit dem Auto bis an den Nil ins Hotel. Nach dem gemeinsamen Mittag habe ich mich dann von der hauser gruppe verabschiedet. War eine nette Gemeinschaft in der zeit mit ihnen. Dann gings weiter durch das Verkehrschaos der Hauptstadt Ugandas, weiter noch 25km zum Flughafen Entebbe.

Der Flug nach Nairobi war dann aufgrund eines Gewitters um 1Std. verspätet und so war ich dann nur noch 3 Std. im hotel zum Schlafen, aber besser wie gar nichts.
Dann gings in der nacht wieder hinaus zum Flughafen. Cairo war dann aufgrund der Sichtverhältnisse nicht anfliegbar und es ging erstmal nach shar el Sheik. Nach 2 Std. hin und her ging es dann aber weiter nach Kairo, mein Anschlußflug war allerdings weg. ich hatte gehofft, das er vielleicht noch da sei. In kairo auf dem Flughafen ging es jetzt natürlich drunter und drüber, nix ging mehr geordnet. Nach längerem, energischerem Drängen habe ich dann noch am nachmittag einen Flug nach München über frankfurt bekommen. da bin ich wirklich noch in letzter minute in den Flieger reingekommen. Andere haben das hotel vorgezogen, um am nächsten tag zu fliegen. Mir war das jedoch zu unsicher. Ich vermutete, daß es so schnell mit dem hotel wohl nicht klappen würde.
Immerhin habe ich nach 35h Flug+Flughafen dann noch mein vermißtes gepäck in münchen gemeldet und bin dann zu mir nach hause gefahren. Leider hatte ich das Malariamittel im gepäck mit drin und so mußte ich mir für 50,-Euro am Samstag noch eine neue packung besorgen. Also sowas immer ins reisegepäck. Apropos malariapropylaxe: Am elgon braucht man es eigentlich nicht. Also wenn
man schnell zum elgon kommt, ist es überflüssig. Wenn man höher hinaufgeht, kann es sogar mit dem malerone, welches ich nahm, Probleme geben, da es die roten Blutkörperchen verringert. Eigentlich sollte der körper aber mehr davon produzieren, um die sauerstoffaufnahme zu verbessern.
So, das war der Bericht in kürze.

Eine der mitreisenden hatte beim Trekken dünne Handschuhe an, die fingerkuppen abgeschnitten. das ist eine gute Idee, um keinen Sonnenbrand zu bekommen an den händen, vor allem, wenn man mit stöcken geht. Ich hatte mir die Hände ziemlich verbrannt.

Elvira, deine Homepage lebt und wächst. Gut so. Werde sie öfter mal besuchen.

JoergMelde@gmx.de